Auftakt der Sozialwahlen mit dem Bundeswahlbeauftragten für die Sozialwahlen ,Peter Weiss
Kein Vortrag sondern Fragen erwarteten den Bundeswahlbeauftragten Peter Weiss, bei der Auftaktveranstaltung zur Sozialwahl 2023.
Gekonnt und mit gutem Fachwissen beantwortet Peter Weiss alle Fragen des Moderators und aus dem Publikum. 
Sicher ist: Nach den Wahlen 2023 bleiben wir als ACA-Bundvorstand dran um Probleme die sich aus den gesetzlichen Veränderungen ergaben für die Zukunft gut zu lösen.
 
 
 
 
 
 
Peter Weiss (Bundeswahlbeauftragter), Claudia Braun ( Mitglied der Vorstände ACA-Bund, BVEA-Vorstandes und ean Baden) 
 
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Quelle: ACA - NRW

  
Gabi Vetter
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Pfr. Dr. Jochen Kunath, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der ekiba zur Sozialwahl 2023
 
 
 
Siegfried (Siggi) Aulich
Mitglied im Widerspruchsauschuss der deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV BA-Wü) im Bereich Schweiz/Liechtenstein.
Widerspruchsausschüsse sind wichtige Organe der Selbstverwaltung. Bei der DRV-BA-WÜ sind die Widerspruchsausschüsse von jeweils einer/einem Arbeitgebervertreter*in, einer/einem Arbeitnehmervertreter*in und einer Vertretung des Direktoriums der DRV besetzt.
Es gibt über 250 Widerspruchsausschüsse, die strittige Entscheidungen der Verwaltung z. Bsp. zu Rehabilitationsleistungen, Erwerbsminderungsrente, etc. , überprüfen und ändern lassen können.
Sie sorgen dafür dass die Versicherten zu ihrem Recht kommen.
 
 
Andreas Schächtele
Vertreterversammlung für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Einer der erfahrensten Mitglieder in der BGW.
Rechtssicher, authentisch und dem Menschen zugewandt.
Andreas Schächtele bringt jahrzehntelange Erfahrungen als Vorsitzender einer Mitarbeitendenvertretung in einem großen Krankenhaus mit. Er ist Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission der Evang. Landeskirche in Baden.
Als langjähriger ehrenamtlicher Sozialrichter in Baden-Württemberg bringt er Rechtskenntnisse auch aus diesem Bereich mit ein. 
Seine Kenntnisse und Erfahrungen bringt er zum Wohl der Versicherten in die Gremien der BGW mit ein.
 
Als Christ Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung
Was muss vorher ich tun, was bekomme ich, wenn ich in Rente bin? Diese Frage wird mit zunehmenden Alter immer aktueller. Bürgerinnen und Bürger holen sich Rat und Hilfe bei verschiedenen Anlaufstellen. Als Versichertenberater, helfe ich dazu ehrenamtlich und unentgeltlich. Dieses Amt erhielt ich durch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) über die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soziale Fragen in Bayern und Thüringen e. V. (EAG) war. Häufig werde ich gefragt, was in der Rente noch zum Leben bleibt. Es geht um Ansprüche und Geld, aber auch zunehmende Existenzsorgen. Bei der Rente der jeweiligen Versicherten muss alles stimmen, nicht nur dass offene Lücken geklärt sondern auch die vielen Seiten des Rentenantrages richtig ausgefüllt sind. Das Thema der eigene Rente wird aber leider nicht nur am Ende des Erwerbsleben aktuell. Gravierende, häufig eintretende Lebensereignisse, wie Tod, Krankheit, plötzliche Erwerbsminderung oder Scheidung verlangen ebenfalls eine umfassende Beratung und Hilfe bei der Antragsstellung. Bei den persönlichen Gesprächen bleibt es meist nicht nur bei den Formalitäten, zum Beispiel bei der Erstellung der Anträge, wie der Hinterbliebenenrente. Die plötzlichen Schicksale erfordern, dass ich mir Zeit für das persönliche Gespräch nehme und auch zuhören kann. Als Christ kann ich auch dazu oft auch praktische Seelsorge leisten und unsere Hoffnung weitergeben.
 
Jürgen Hopf
 
 
  

Quelle: Initiative Lieferkettengesetz

 
auf der Trambrücke Kehl/Strasbourg
Raum der Stille
Neue Wege gehen - Pilgerweg Kehl/Strasbourg Oktober 2022
 
Unter diesem Motto trafen sich 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer  um sich auf einen Pilgerweg von Kehl nach Strasbourg zu machen. Die Veranstaltung fand gemeinsam mit der KAB, Kath. Arbeitnehmerseelsorge, Pfarrer Günter Ihle („Kirche in neuen Stadtquartieren“ Kehl/Strasbourg/Freiburg) und der ean statt. Wir sind über die Trambrücke nach Strasbourg zur Chapelle de la rencontre gegangen. Leider ist die Kapelle noch nicht vollständig restauriert. Ab nächstes Jahr sollen dann dort  zweisprachige Veranstaltungen und Gottesdienste stattfinden. Anschließend wurde wir von der ev. Pastorin und den kath. Pfarrer der Krankenseelsorge in der Klinik Rhéna empfangen. Die Klinik Rhéna de Strasbourg entstand aus der Zusammenlegung dreier privater, gemeinnütziger, konfessioneller Kliniken mit anerkannter Gemeinnützigkeit: Adassa (jüdische Klinik), Diaconat (evangelische Klinik) und Sainte-Odile (katholische Klinik). Die Klink umfasst 368 Betten, einem Operationstrakt mit 17 Säle und einem Geburtszentrum mit 7 Kreißsäle und einem Saal für Notfall-Kaiserschnitte. Wir konnten gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge den Raum der Stille besichtigen. Drei Fenster aus Onyx und die goldene Säule, die gefühlsmäßig in den Himmel wächst, prägen den Raum. Ein Fenster davon ist mit einem Bibelspruch aus dem 1.Buch der Könige, Kap. 19, die Verse 9-13 beschrieben.
 
Aus der Bibel:
Das erste Buch der Könige berichtet, wie der Prophet Elia, als er am Ende seiner Kräfte ist, in einer Höhle Zuflucht sucht.
Da begegnet ihm der Ganz Andere
Unerwartet, umwerfende Begegnung
Gott ist weder im Sturm, noch im Erdbeben, noch im Feuer. Wo ist er?
Er ist es, der dich anspricht: Was suchst du hier, Du?
Er will dich wieder aufrichten. Dass du aufbrechen kannst.
Anders als vorher & heraus aus der Höhle.
 
Danach ging es in das neue Stadtviertel von Strasbourg, dem ehemaligen Coop-Gelände. In den ehemaligen Gebäuden von Coop ist das Lager der Strasbourger Museen mit einer Ausstellung über die Geschichte der Konsumgenossenschaft in einer Schaufenstergalerie untergebracht, die öffentlich zugänglich ist. Im ehemaligen Weinkeller sollen Werkstätten und Ateliers, unterschiedliche Büros für Start Ups und einem Café eingerichtet werden. Insgesamt werden in dem neuen Stadtteil zwischen dem Rhein und dem Hafen 15.000 Menschen leben. 30% der Wohnungen sind als Sozialwohnungen ausgewiesen. Die Führung übernahm Günter Ihle, der uns viel zur Geschichte und Struktur des Stadtteils vermitteln konnte. Kirche muss zu den Menschen kommen, das war eine prägnante Aussage von Pfarrer Ihle. Gemeinsam mit einer französischen Kollegin betreut er diesen Stadtteil. Der Abschluss fand mit Andacht (gehalten von KAB und kath. Arbeitnehmerseelsorge) und Essen im Gemeindesaal von St. Nepomuk in Kehl statt. Herzlichen Dank an Friedhelm Tscherter von der ean für das Besorgen von Speis und Trank.  
(Jürgen Mohrbacher)
 

Am 18.2. 2023 findet die nächste Mitgliederversammlung der Evang. Arbeitnehmerschaft in Baden statt.
Hier die Einladung mit Tagesordnung, die an alle Mitglieder verschickt wurde.